Der #Brettspiele-Boom geht auch 2024 weiter. Während der gesamte Spielwarenmarkt in #Deutschland von Januar bis einschließlich August um fast 5% eingebrochen ist, liegen die Verkäufe von analogen Gesellschaftsspielen knapp 1% im Plus, zeigen Zahlen von Marktforscher Circana.
„Wir gewinnen stetig neue Spieler“, sagt Hermann Hutter, Vorsitzender des Verbands Spieleverlage eV und im Hauptberuf geschäftsführender Gesellschafter von Huch und Hutter Trade. Dahinter steht dem Manager zufolge das „Bedürfnis nach Gemeinschaft und Geselligkeit“, befeuert nicht zuletzt durch die Erfahrungen in der #Corona-Krise. In Umfragen werden aber auch Stressabbau, das Trainieren von Soft Skills, Gehirn-Jogging oder einfach nur der Spaßfaktor als Triebfedern genannt.
Mittlerweile nähert sich der Markt hierzulande der Milliardenmarke, beschreibt Hutter. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lagen die Umsätze noch bei rund 400 Millionen Euro. Profiteure sind aber nicht nur die bekannten und etablierten deutschen Verlage wie Ravensburger, KOSMOS, Huch, Amigo, Pegasus Spiele oder Schmidt Spiele. Auch ausländische Anbieter drängen zunehmend auf den hiesigen Markt. „Es ist wettbewerbsintensiver geworden in der Branche“, beschreibt Verbandschef Hutter. Das zeigt auch die SPIEL Essen, die als weltgrößte Brettspielmesse gilt. 923 Aussteller aus 52 Nationen von fünf verschiedenen Kontinenten haben in der vergangenen Woche Neuheiten präsentiert, meldet Messechefin Carol Rapp. „Brettspiele sind mittlerweile überall ein Thema. Weltweit entstehen Verlage, gibt es immer mehr Autoren, entwickeln sich Messen und Conventions und bilden sich Communitys.“
Welt Matthias Kienzle Silke Ruoff Spielwarenmesse eG
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Geschäftsführer Servicegesellschaft der Hoffmann SE
3 MonateGroßartig, wenn aus der Tennesse Avenue nun der Alexanderplatz wird!