Wie kann ein Faultier dabei helfen, in nur 5 Minuten eine komplexe Strategie zu vermitteln? Im Frühjahr 2024 sind wir in das openTransfer Accelerator-Stipendium (Stiftung Bürgermut) gestartet. Letzte Woche wurde unsere Strategie für das iWS dann auf dem "Skalierungs-Check" in Berlin einer strengen Prüfung unterzogen. Dabei half uns das kuschlige Faultier namens "Eddy", unsere Lösungen zu den weniger kuschligen Problemen des Deutschen Kinder- und Jugendhilfesystems zu vermitteln. Nun gut, letztlich blieb es dabei, dass Eddy aufgepasst hat, dass alle Beteiligten trotz des langen und intensiven Tages aufmerksam sind. Aber gerade das ist eine Leistung, denn alle, wirklich alle, haben alles gegeben. Das gesamte Event war sehr inspirierend, hat neue Impulse bei uns gesetzt und zu spannenden Kontakten geführt. Die Qualität, mit der sich alle neun Mitstipendiat*innen präsentiert haben, war beeindruckend. Das fand auch Eddy, der sich dann erstmal ausruhen musste. Jetzt heißt es abwarten und Daumen drücken, dass wir in die zweite Phase kommen. #Skalierung #Strategie #Startup #Pflegeeltern #Kinderhilfe #Jugendliche #iWS
Beitrag von Institut für wirkungsvolle Sozialarbeit
Relevantere Beiträge
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"Menschen bewegen, Zukunft gestalten" - so der Claim der Bertelsmann Stiftung Für meinen Arbeitsbereich bedeutet das: Wodurch kann das Gründungsgeschehen in Deutschland in Qualität und Quantität gefördert werden? Ein Weg sehen wir im #InclusiveEntrepreneurship. Für #FemaleEntrepreneurship und #MigrantEntrepreneurship gibt es bereits eine gute Awareness. Nur, ist es leider selten ausschließlich eine Dimension, die darüber entscheidet ob Selbst- und Fremdwahrnehmung einen Menschen als Gründer:in identifizieren oder nicht (thx Dr. Hedda Ofoole Knoll für den intensiven beyond Gender Austausch). Mit dieser Studie zu #sozialerHerkunft im #Startup Sektor in Deutschland gibt es erste Zahlen und Fakten, die Chancen und Herausforderungen zu diskutieren. Was aus der Bildungsforschung lange bekannt ist, setzt sich in der Erwerbsbiografie fort. Die familiäre Herkunft ist mit-entscheindend über den Werdegang. Dank Startup-Verband für die Offenheit zur Reflektion eigener Privilegien. Dank auch der #Linkedin-Community, die diese Arbeit so konstruktiv aufgenommen hat und in zahlreichen Posts selbst zum Thema schreibt und Ideen entwickelt, wie ein durchlässigeres Gründungsystem aussehen kann Tijen Onaran Diana Zur Löwen Hendrik A. Reese Verena Pausder u.v.a.m. - wow - you rock! Was sind die nächsten Schritte: 💡Wir werden Handlungsempfehlungen entwickeln, wie privater und öffentlicher Sektor soziale Mobilität im Gründungssektor fördern können - Du hast Ideen dazu? Melde Dich gerne per DM bei mir. 💡Leif Brändle und Anna-Lena Rönnert von Universität Hohenheim führen in den nächsten Monaten Interviews mit sozialen Aufsteiger:innen im Gründungssektor um die Chancen und Stolpersteine mit Evidenz zu unterlegen. 💡 Alexander Hirschfeld Jannis Gilde und Co. werden die Studienergebnisse bei den Startup Events von Frankfurt Oder bis #Bielefeld Hinterland of Things diskutieren. 💡 Die Entrepreneurship Kolleg:innen der Bertelsmann Stiftung Cornelia Nyssing Ivo Pinheiro Andrade Sandra Zillinger Tobias Bürger Tassia Breidenbrücker binden die Ergebnisse in ihre Arbeit ein. Ich denke, da kommt was ins Rollen für #sozialeMobilität im Gründungsystem, damit es bald nicht mehr #EinerVonWenigen heißt.
Entwicklung von Startup-Ökosystemen | Trends bei Startup-Neugründungen & -Investments | Projektleiter Research beim Startup-Verband
Studien schreiben wir nicht für die Schublade: Vor zwei Wochen haben wir gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung eine neue Diskussion zur sozialen Herkunft von Startup-Gründer:innen angestoßen. Drei Highlights verbinde ich hiermit: 📰 Von WirtschaftsWoche, über Frankfurter Rundschau zu Startup-Medien wie Startup Insider bis zur taz wurde breit über die Studie aus verschiedenen Perspektiven berichtet und das Thema umfassend für die breite Öffentlichkeit beleuchtet. 🖥 Ob in eigenen Posts oder spannenden Kommentaren auf LinkedIn: Die vielen persönlichen Geschichten und Impulse u.a. von und bei Carolin Kleinert, Verena Pausder, Mert Tumay, Tijen Onaran, Diana Zur Löwen füllen den Report erst so richtig mit Leben. 🎤 Besonders viel Freude bereitet es, unsere Ergebnisse im Dialog zu diskutieren. Letzte Woche beim Angel Camp von REAKTOR BERLIN konnte ich unsere Erkenntnisse vorstellen und wertvolle Anregungen bezüglich Vorbildern im Bildungssystem und Sensibilität bei der Bewertung von Pitches mitnehmen. Ein großes Dankeschön an Sascha Schubert und Tobias Wittich für die Einladung!
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„Die Regeln werden nicht von uns gemacht“ sagt der Vorstandsvorsitzende der NBank, Michael Kiesewetter, beim vierten MITtagsgespräch Im beliebten MITtagsgespräch der niedersächsischen Mittelstandsunion zieht Michael Kiesewetter, Vorsitzender der NBank, eine Bilanz: „2023 zeigt einen gestiegenen Anteil an Darlehensförderungen in Niedersachsen. Wir sind überzeugt, dass das die richtige Richtung für die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft sein wird." Die NBank sollte nach Ansicht Kiesewetters noch weiter gestärkt werden, um zentrale Herausforderungen der #Transformation wie die #Digitalisierung, #Dekarbonisierung und der demographische Wandel zu bewerkstelligen. „Die Unterstützung der Landes- und Bundesregierung hat seine Grenzen. Das kann nicht alles mit Steuergeldern bezahlt werden“, sagt Kiesewetter über diese Herausforderungen. Gleichzeitig müssen auch die Rahmenbedingungen und die Art der geförderten Projekte überarbeitet werden. „Weniger ist mehr“, denn ein großer Teil des Fördervolumens macht nur einen kleinen Teil von frequentiert genutzten Förderprogrammen aus. Start-Ups machen einen wichtigen Teil der niedersächsischen Unternehmenslandschaft aus. Hier leistet die #NBank bereits einen guten Beitrag durch die Unterstützung von Gründungen im High-Tech-Bereich und durch die Bereitstellung von Gründungsstipendien und Beteiligungskapital. Das vorhandene, weitere Potential muss stärker genutzt werden. Überarbeitungsbedarf gibt es überall. Auch im Wohnungsbau mit den zugehörigen Verordnungen und Vorschriften. Die #Antragstellung für #Fördermaßnahmen sollte vereinfacht werden. Je komplexer die Antragstellung ausfällt, desto mehr Arbeit bedeutet das auch auf Seiten der NBank. Der Wechsel des Fokus von der Zuschussförderung zur Darlehensförderung hat die Flexibilität der Fördermaßnahmen bereits erhöht. Ein attraktiver Wirtschaftsstandort Niedersachsen erfordert noch weitere Maßnahmen: Dazu zählen vor allem eine dringend benötigte Verschlankung und die Neufokussierung der ausufernden Förderprogramme. „Es gibt über 2.000 Förderprogramme in Niedersachsen, das ist zu viel. Die Anzahl der Förderprogramme sollte eingedampft und die Komplexität abgebaut werden“, fordert Holger Bormann am Ende des Gesprächs. Save the date: Di. 25. Juni 2024 mit Caroline Bosbach
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Sollte man als Start-up Teil eines Verbands werden? Verbände sind eine sehr deutsche Kuriosität und viele Start-ups fragen sich inwiefern es Sinn ergibt Verbänden überhaupt beizutreten. Man möchte ja als jung und "disruptif" dastehen. Verbände werden hingegen oft als "altbacken" beschrieben. Es gibt natürlich auch extra den Startup-Verband für Start-ups 😉. Wie so oft muss man sich das natürlich jeweils ein wenig näher anschauen. Der Verband der Immobilienverwalter Deutschland e. V. (VDIV Deutschland) fördert seit langem den Austausch zwischen Hausverwaltern insbesondere auch zu modernen Lösungen und steht außerdem für hohe Qualitätsstandards. Da können wir durchaus dahinter stehen. Deshalb haben wir uns bei Matera entschieden dem VDIV beizutreten. Ein großes Dankeschön an Martin Kaßler und Sylvia Pruß für den Austausch im Vorfeld. Im Netzwerk des VDIVs sind wir bestens aufgestellt, um uns weiter zu verbessern und die Immobilienverwaltung in Deutschland aktiv mitzugestalten. Was erhoffe ich mir von der Mitgliedschaft: 1. Besseren Austausch mit Experten aus der Branche: Der regelmäßige Dialog mit anderen Verwaltern hilft uns, Best Practices zu teilen und innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden zu finden. 2. Mehr Vertrauen in uns als Hausverwaltung: wie oben erwähnt, die Mitgliedschaft im VDIV steht für hohe Qualitätsstandards und schafft Vertrauen bei interessierten Eigentümern und unseren Kunden. 3. Zugang zu Informationen und Branchentrends: Durch aktuelle Einblicke in Entwicklungen können vorausschauend agieren, um unseren Kunden den besten Service zu bieten. Was ist eure Erfahrung mit Verbänden?
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Warum unser Pitching-Format Himmel der Möwen so erfolgreich und eine Herzensangelegenheit ist! Lasst uns einmal einen Blick auf die nackten Zahlen werfen. ✨ Wir suchen ständig nach Konzepten und Formaten, um das Thema Gründungen und StartUps in unserer Gesellschaft zu verankern. Denn außerhalb unserer Bubble ist es längst nicht so bekannt und populär, wie wir vielleicht glauben. Aber genau da sind viele Zielgruppen unserer Mitglieder. Dabei können (innovative) Unternehmensgründungen nicht nur Herausforderungen angehen, sondern Aufbruchstimmung erzeugen und Transformieren! 🤩 Die Gruendungswerft möchte als Katalysator unterstützen. Als große, landesweite Community in Mecklenburg-Vorpommern mit über 350 Mitgliedern haben wir deshalb das Format Himmel der Möwen geschaffen. Viele Menschen kennen das große Format aus dem Fernsehen und haben zumindest einen leichteren Zugang zu unserer Neuschöpfung. 🍮 Es ist also leicht vorstellbar, warum das Format auch außerhalb der Bubble strahlt und wir überall niedrigschwellige Zugänge finden. Ein Treffer ins Schwarze! Doch nun zu den Zahlen. Alle Teilnehmenden, die gleichzeitig Mitglieder sind, erhalten ein kostenloses Rede- und Wirksamkeitstraining von unserem renommierten Mitglied Andreas Bornhäußer. 6️⃣ 0️⃣ 60. Das ist eine unglaubliche Zahl. Andreas hat bereits 60 Gründungswerftler:innen bei der Wirkungsentfaltung geholfen. Die Zahl hat mich etwas umgehauen, als ich sie gerade aus unserer Datenbank gefischt habe. Das bedeutet mindestens 60 Stunden Training und über 60 Stunden Videobearbeitung 😁 8️⃣ 3️⃣ 83. So viele haben bereits bei 17 Veranstaltungen teilgenommen und knapp 🔟 0️⃣ 0️⃣ 0️⃣ Zuschauer vor Ort erreicht. 10.000, Digga! Außerdem konnten wir die OSTSEE-ZEITUNG GmbH & Co. KG als Partnerin im Rahmen der Hanseschau gewinnen, die viele weitere erreichen konnte. Es geht weiter heute im InnovationPort beim Stammtisch. Wir werden das Format weiter ausbauen. Willst du mehr über die Benefits der Gründungswerft erfahren? Hier: https://lnkd.in/d45cewkq Mathias Möhl - Johannes Mai - Maximilian Voss - Ronny Wangelin - Katrin Pape - Melanie Knorr - Hannes Subklew - Bastian Bannier - Hannes Raddatz - Dr.-Ing. Arne Wall Fabian H. - Enrico Polack - Kirsten Deth - Robert Wiesner - Elias Elgin Esen - Ramona Tesch - Clara Stille - Sabine Petters - Hennes Röseler - Alexander Von Faber - Eva-Maria von Schöning - Pia Boni - Olaf Stepputat - 🌱 Matti Glatte💡 - Alexander Papazoglou - Rico Priewe - Silvia Schwarz - Agnieszka Lieser - Egon Schomann - Florian Alexander Deißler - Ole Möller - Robert von Leesen - Sophia Frederike Hammer - Sarah Klein - Diana Theocharidou ✨ - Niklas Huhs uvm.
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Startups und die GKV – wir geben zu: manchmal ist es kompliziert. 😉 Seit vielen Jahren kooperieren wir mit Startups, weil wir überzeugt sind, dass ihre Angebote einen Mehrwert für unsere Versicherten in #Thüringen und #Sachsen bieten. Viele von ihnen haben wir als Partner des SpinLab - The HHL Accelerator in #Leipzig kennengelernt. So auch eCovery GmbH. Ihr Physiotherapeut für die Hosentasche ist mittlerweile eine Satzungsleistung der AOK PLUS. Über ihre positiven und auch negativen Erfahrungen auf dem Weg dorthin haben unsere Kollegin Stephanie Urban und 🌈 Benedict Rehbein von eCovery zuletzt in einem ehrlichen Talk auf der health.tech conference berichtet. Die Top-Takeaways: 🤝 Dass sich ein Startup und eine #Krankenkasse auf eine Kooperation verständigen und einen Selektivvertrag aufsetzen, heißt nicht automatisch, dass die Zusammenarbeit ein Erfolg wird. 🤝 Die Prozesse in der #GKV und die Prozesse im Startup sind sehr verschieden. Beide Seiten sollten deshalb stets vertrauensvoll und geduldig miteinander umgehen. Es lohnt sich, dranzubleiben! 🤝 Offenheit und Transparenz sind wichtig. Nur wer sich ehrlich die Meinung sagt und Kritik zulässt, kann sich gemeinsam weiterentwickeln. 🤝 Ein Startup und Innovationstreiber im Produktmanagement der Krankenkasse allein reichen nicht. Es braucht Mitarbeitende, die Kunden zu den neuen Leistungen beraten, und Leistungserbringer sowie Patienten, die für digitale Angebote offen sind, damit die Kooperationspartner ihr Ziel erreichen. 📸 Foto: health.tech conference #HT24
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2024 brachte für die heimische Wirtschaft, Gesellschaft und Politik Chancen, aber auch erhebliche Herausforderungen. Als Kernaktionärin bedeutender österreichischer Unternehmen wie AMAG Austria Metall AG, Lenzing Group und SEMPERIT AG Holding hat die B&C-Gruppe zukunftsweisende Schritte unternommen, um agil auf wirtschaftliche Verwerfungen oder gar Neuordnungen reagieren zu können. Dazu gehört etwa die Entscheidung, die Beteiligungsstrategie bei Kernbeteiligungen flexibler zu gestalten – dem Ziel folgend, die Wettbewerbsfähigkeit und Wertsteigerung dieser Unternehmen zu unterstützen. Einige Highlights aus dem Jahr 2024: ✨Die B&C-Gruppe hat wesentliche Transaktionen durchgeführt: Durch die Aktionärs-Partnerschaft mit dem brasilianischen Zellulosefaserkonzern Suzano S. A. eröffnen sich der Lenzing AG neue Entwicklungschancen. Mit dem Exit aus der Tech-Beteiligung Flightkeys GmbH schließt die B&C ein äußerst profitables Investment ab, dessen Wert sich seit 2016 um das Fünfzigfache gesteigert hat. Die B&C beteiligte sich weiters am international erfolgreichen Tiroler Unternehmen ParityQC, einem führenden Anbieter in der praktischen Anwendung von Quantencomputern. Zudem erwarb die B&C im Rahmen einer Privatplatzierung 9,9 Prozent an der heimischen Steyr Motors AG und unterstützte damit deren Börsengang und Wachstumskurs. ✨Im Förderwesen hat die B&C Privatstiftung wertvolle Aktivitäten gesetzt: Initiativen wurden mit Förderungen von insgesamt rund 5,5 Mio. Euro zur Stärkung des österreichischen Unternehmertums unterstützt: davon 750.000 Euro für den Houskapreis, den größten privaten Preis für anwendungsnahe Forschung, und 1 Million Euro für Projekte mit Fokus Chancen-Fairness in der Bildung über die MEGA Bildungsstiftung. ✨Die B&C hat das Führungsteam verstärkt: Der Jurist und Wirtschaftsingenieur Maximilian Nutz ist der Geschäftsführung der B&C Innovation Investments beigetreten und war maßgeblich an den Tech-Transaktionen beteiligt. Donia Lasinger, promovierte Ökonomin und Expertin für Forschungsförderungen, übernahm die Leitung des Förderwesens sowie der Kommunikation der B&C Privatstiftung und wird das Förderengagement weiter ausbauen. Ausblick: 🎊Im Jahr 2025 feiert die B&C Privatstiftung ein Doppeljubiläum: ihr 25-jähriges Bestehen und 20 Jahre Houskapreis. Die B&C als Förderin des österreichischen Unternehmertums wird ihre Aktivitäten zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes fortsetzen. In den kommenden Jahren werden Mut, Engagement und Weitblick, aber auch Fortune notwendig sein, um den Standort Österreich sowie Europa wieder zukunftsfähig zu machen. Die B&C Privatstiftung und die B&C-Gruppe werden dieses Ziel tatkräftig unterstützen. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiter:innen, Wegbegleiter:innen sowie Mitstreiter:innen und wünschen schöne Feiertage sowie einen guten Start ins neue Jahr!
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Richtige Schritte in die richtige Richtung, allerdings etwas wichtiges fehlt: Nach Analysen unterschiedlicher Quellen (selbst die Forschung läßt das Thema oft unbeachtet!) basieren mindestens rund ein Viertel aller Gründungen auf mutige Visionäre mit über +45 Jahren, die oft mit "Kind & Kegel" einen neuen Start in ihrem Leben wagen. Und das- im Gegensatz zu Uni-Abgängern- völlig ohne Förderprogramme wie Exist oder ähnliches. Warum? Das fehlt bisher in jeder Analyse oder Positionspapier, schade! Gerade diese Altersgruppe bringt Start-ups an den Start, die oft den "PoC" bereits im Berufsleben testen konnten und dessen Gründungen auf diese wertvollen praktischen Erfahrungen fussen. Sie bringen auch Kontakte mit. Das Thema Diversität ist auf diesem Auge auch noch blind: denn Diversität sollte sich nicht nur auf kulturelle Vielfalt, Inklusion oder Gender beziehen, sondern auch Generationsübergreifendes Arbeiten beinhalten, denn das mindert erheblich die Risiken des Scheiterns eines Start-ups. 🌈
Für die Ludwig-Maximilians-Universität München habe ich im Rahmen meines Lehrauftrags bei Prof. Debbi Schanz ein Seminar zu den Rahmenbedingungen für Start-Ups in Deutschland gestaltet. Ein besonderer Dank geht an die Bethmann Bank und Jeannine Metzger sowie Anja Heßeler, die ihre Räumlichkeiten am Promenadeplatz zur Verfügung stellten. Gemeinsam haben wir über eine Vielzahl wichtiger Themen diskutiert, die von den Studierenden Loresa Gashi, Tamara Schart Florian Stich David Scheffczyk Edith Anna Franziska Forster vorbereitet wurden: 🔬 Forschungszulage 👥 Mitarbeiterbeteiligungsprogramme 💼 Verlustnutzung bei Übernahmen 💰 Steuerliche Implikationen von Börsengängen 🏢 Rechtsformwahl Hier ein Auszug der wichtigsten Empfehlungen: Besonders bei der Forschungszulage sollten wir erwägen, die förderfähigen Aufwendungen weiter auszudehnen. Eine Erhöhung des Höchstsatzes für Start-Ups auf bis zu 50% (anstatt der derzeitigen 35% für KMUs) könnte ebenfalls angedacht werden. Auch im Bereich der Mitarbeiterbeteiligungsprogramme (ESOPs) müssen wir die Problematik des Dry-Income weiter entschärfen. Eine Nachversteuerung sollte auch nach dem Ausscheiden des Arbeitnehmers aus dem Unternehmen möglich sein, um unzumutbare Einschränkungen zu vermeiden. Im Anschluss hatten wir die Gelegenheit, die Vorstellung der Start-Ups Exomatter (Josua Vieten @barbara stachus) und Atopia (Annabell Vacano) zu erleben, die die Themen aus praktischer Sicht kommentierten. Es war inspirierend, so viel Expertise und Engagement in einem Raum zu erleben. Danke auch an die Begleitung und Betreuung des Seminars durch Anna Finsterwalder Viktoria Mancho. Alle erarbeiteten Themen werden auch in das nächste Positionspapier von encourageventures e.V. (Prof. Dr. Heike Marita Hölzner, Heike Wemhoff) einfließen. Habt ihr Anmerkungen oder Anregungen? Wir freuen uns über euer Feedback in den Kommentaren! 📝🗣️ #LMU #München #encourageventures #StartUps #Forschungszulage #ESOPS
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Gemeinsam für die #neueRechtsform Hunderte Teilnehmende bildeten diese Woche am Dienstag den 10. September in Berlin vor dem Bundestag eine Warteschlange für die #neueRechtsform. Organisiert von der Stiftung Verantwortungseigentum trafen sich die Unternehmen mit Arbeitsstühlen, Tischen und Werkbänken und warteten gemeinsam auf die von der Koalition versprochene Rechtsform für Unternehmen mit gebundenem Vermögen. Die Warteschlange sollte sinnbildlich für die Situation der Unternehmerinnen und Unternehmer im Land stehen, die dringend auf eine neue, praktikable und den unternehmerischen Bedürfnissen entsprechende Rechtsform für die Gesellschaft mit gebundenen Vermögen warten. Als Stiftungsunternehmen und Mitglied der Stiftung Verantwortungseigentum sind wir mit der WALA Impulsgeber für eine andere Art des Wirtschaftens, die Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Gesundheit und Vielfalt miteinander verbindet und zum Guten aller gestaltet 💡Wirtschaft soll den Menschen dienen, Gewinn kein Selbstzweck sein. Das ist auch einer der Grundsätze bei uns in der WALA. Bereits unsere Gründer waren davon überzeugt, dass Unternehmertum immer auch mit Verantwortung verknüpft ist und so wurde die WALA bereits vor über 35 Jahren in eine nicht gemeinnützige Unternehmensstiftung überführt. 👉Mit der neuen Rechtsform soll es Unternehmen in Deutschland ermöglicht werden, nachhaltig und verantwortungsvoll zu handeln - nicht nur heute, sondern auch über Generationen hinweg. Verantwortungseigentum beschreibt eine Form von Eigentum an Unternehmen, die sicherstellt, dass Gewinne und Unternehmensvermögen der langfristigen Unternehmensentwicklung dienen. Diese Eigentumsform soll mit einer eigenen Rechtsform, der „Gesellschaft mit gebundenem Vermögen“, für kleinere und mittelständische Unternehmen zugänglich gemacht werden. Vermögensbindung, das bedeutet, der sich bei Feststellung des Jahresabschlusses ergebende Gewinn darf nicht an die Gesellschafter:innen ausgeschüttet werden sondern Gewinne werden grundsätzlich zur Erreichung des Unternehmenszwecks reinvestiert oder gemeinnützig gespendet. 💥 Viele Unternehmen wie Ecosia, WILDPLASTIC®, Oktopulli, einhorn products GmbH Sorpetaler Fensterbau, Neue Narrative, WEtell.Mobilfunk und Sonett GmbH und viele andere waren auch mit dabei. 🤝Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden und Organisator:innen, lasst uns gemeinsam für eine Förderung von nachhaltigem und langfristigem Wirtschaften eintreten! 🌱 #GesellschaftmitgebundenemVermögen#Verantwortungseigentum #NeueRechtsform #Nachhaltigkeit #Wirtschaft #ZukunftGestalten Dr. Hauschka
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Soziale Herkunft & Gründen Der familiäre Hintergrund, insbesondere der Bildungsgrad der Eltern und ihre berufliche Laufbahn, prägt Gründer*innen maßgeblich. Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung und des Startup-Verband, in der 1.800 Gründer*innen befragt wurden, stammen 𝘀𝗲𝗰𝗵𝘀 𝘃𝗼𝗻 𝘇𝗲𝗵𝗻 𝗚𝗿ü𝗻𝗱𝗲𝗿*𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗙𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻, 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗺𝗶𝗻𝗱𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻𝘀 𝗲𝗶𝗻 𝗘𝗹𝘁𝗲𝗿𝗻𝘁𝗲𝗶𝗹 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗮𝗸𝗮𝗱𝗲𝗺𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗔𝗯𝘀𝗰𝗵𝗹𝘂𝘀𝘀 besitzt. Ein Viertel hat zudem einen unternehmerischen Hintergrund im Elternhaus. Der Zugang zu externem Kapital, insbesondere durch Business Angels, variiert stark je nach familiärem Hintergrund. Gründer*innen aus Unternehmer*innenfamilien sammeln häufiger externes Kapital ein als diejenigen aus Arbeiter*innenfamilien. Ebenso spielen Vorbilder eine entscheidende Rolle. Insgesamt verdeutlicht die Studie, dass der soziale Hintergrund einen signifikanten Einfluss auf die Gründungsabsicht und den Erfolg von Start-ups hat. #SozialeHerkunft #Gründen #StartUp Julia Scheerer
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Eine traurige Nachricht:
Vergangene Woche verstarb mit Eckhard Utpadel ein Urgestein der deutschen IT-Verlagslandschaft. Eckhard Utpadel führte von 1979 bis 1993 als Vorstand die Verlagsgruppe IDG Communications Verlag AG, die deutsche Tochter von IDG (International Data Group) und legte den Grundstein für die Internationalisierung deren Geschäftstätigkeit in Europa. Das Leitmedium COMPUTERWOCHE galt über viele Jahre als das zentrale Branchenmedium der deutschen Computerindustrie. Nach seinem Rückzug von IDG engagierte er sich lange Jahre als Vorstand der IT-Adventures AG in der Förderung junger innovativer Technologie-Start-Ups. Eckhard Utpadel war ein Netzwerker par excellence und wird vielen von uns als guter Gesprächspartner und "Match Maker" im Gedächtnis bleiben.
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Executive Board Member of KARUNA eG. Human rights activist working for a solidary world in which we are all changemakers.
5 MonateGanz toller Pitch von Paul und Eddy! Stufe 2 here we come 💣