Der frühere Spiegel-Chefredakteur und langjährige Welt-Gruppe-Herausgeber, Stefan Aust, gibt die Position auf. Ulf Poschardt wird Herausgeber einer neuen Super-Redaktion, zu der neben der Welt-Gruppe auch Politico Deutschland und Business Insider Deutschland gehören. Wer Springers "Premium-Gruppe" künftig als CEO führt und viele weitere Top-Personalien... #Medien #Führungskräfte #Publishing #Journalismus #Digital ulf poschardt Welt POLITICO Axel Springer Business Insider Deutschland Peter Würtenberger Dr. Jan Philipp Burgard Jacques Dr. Schuster Gordon Repinski Klaus Geiger Moritz Seyffarth Kayhan Özgenc
Beitrag von kress - der Mediendienst
Relevantere Beiträge
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Business Lounge: Junger Wirtschaftsrat x Hamburger Abendblatt Redaktionskonferenz – freie Presse in entscheidenden Zeiten Matthias Iken, stv. Chefredakteur des Abendblatts, nahm uns vom JWR mit zur Redaktionskonferenz. Jeden Morgen entscheiden hier die Ressortleiter und die Chefredaktion, ob und welches Thema in welchem Umfang publiziert wird, welche Nachricht „wichtig“ ist und wie dem Interesse und täglichen Informationsbedürfnis der Leser Rechnung getragen werden kann. Danke fürs Mitnehmen! Zu sehen und zu verstehen, wie die Rohinformation zur abgedruckten Nachricht wird, fördert Vertrauen in ihre Echtheit und Belastbarkeit. Die Lage der freien privaten Presse ist nicht zu beneiden. Zwischen global abnehmender Pressefreiheit und der Zunahme interessegeleiteter (inzwischen auch KI-gestützter) Fake-News wird es immer schwieriger, „on point“ zu berichten. Bei der Wahrheit zu bleiben ohne dabei verzerrend zu überspitzen und trotzdem genügend „Klicks“ und Zugriffe zu erhalten, um recherchierten Journalismus wohlfinanziert zu gewährleisten, wird auch weiterhin eine große Herausforderung bleiben. Gute Recherchen und professioneller Journalismus kosten eben Geld. Erträge, die früher aus Werbung und Annoncen eingenommen wurden, brechen weg und/oder verlagern sich ins Internet. Die Bedeutung der Tageszeitung als „Werbemedium und Marktplatz“ hat rapide abgenommen. Eine Lösung, wie diese Finanzierungslücke nachhaltig geschlossen werden kann, haben die privaten Verlage wohl noch nicht. Ob es auch in der Zukunft genügend Leser geben wird, die neben gebührenfinanziertem ÖRR, YouTube-/Google-Journalismus und „click-bait“-Plattformen die ausgewogene und faktengestützte Berichterstattung kostenpflichtig unterstützen, wird sich zeigen. Die Unterstützung des freien Journalismus lohnt sich, und zwar für jeden. Freie Presse ist Grundlage für die Meinungsbildung innerhalb einer demokratisch funktionalen Gesellschaft. Ob und inwieweit eine Information wahr ist, das wird in der Zukunft immer schwieriger herauszufinden. Jeder, der dabei mitmacht, verdient Unterstützung. Henning Lindhorst Niklas Carsten Florian Carsten Stina Wacek Marek Schmidt Valentin Zbandut Paulina Haver Christian Ströder Marlon Müller
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💪🏼Fellowship für U-35!!! Bis 30. 6. bewerben! Journalist:innen, #Wirtschaft. Mitmachen! #HelmutSchmidtJournalistInnenpreis 💪🏼 & JournalistInnenpreis - ebenfalls bis 30. 6. einreichen! Zur Teilnahme eingeladen sind Journalistinnen und Journalisten sowie Filmemacherinnen und Filmemacher, die zwischen dem 1. Juli 2023 und dem 30. Juni 2024 in einem deutschsprachigen Medium einen verbraucherorientierten Beitrag über Wirtschafts- und Finanzthemen veröffentlicht haben. Die Jury berücksichtigt bei der Auswahl Presseartikel, Fernseh- und Hörfunkbeiträge sowie Online-Veröffentlichungen sämtlicher deutschsprachiger Medien. Auch Gemeinschaftsarbeiten, etwa von Projektteams, Ressorts oder Redaktionen, können eingereicht werden. Alle Infos dazu hier: https://lnkd.in/ecnGG8Tc By ING-DiBa AG Ziele und Hintergrund Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten, die sich kritisch mit dem Zeitgeschehen auseinandersetzen und Verbraucherinnen und Verbrauchern wirtschaftliche Zusammenhänge transparent und nachvollziehbar machen. Besonders freut sich die Jury über Beiträge, die dabei auch konstruktive Lösungsansätze und zukunftsweisende Antworten berücksichtigen. »Wir brauchen Journalisten, welche die Hintergründe transparent machen und zugleich für jeden verständlich formulieren können. Die Zielsetzung des Journalistenpreises entspricht meiner Vorstellung von einem Wirtschaftsjournalismus, der dem Bürger Urteilskraft über ökonomische Themen verschafft.« Helmut Schmidt »Wir fördern unabhängigen Journalismus, weil er wichtig ist! Guter Journalismus ist ganz entscheidend für eine Gesellschaft, die funktioniert. Wir alle brauchen Informationen, auf die wir uns verlassen können. Unabhängige, nach hohen Standards recherchierte Informationen sind eine Stärke und ein Privileg unserer Gesellschaft. Deshalb stiften wir als ING Deutschland den Helmut Schmidt Journalistenpreis, der Beiträge würdigt, die aus der Nachrichtenflut hervorstechen. Beim ›HSJP‹ besonders dann, wenn sie Themen kritisch und konstruktiv beleuchten und – ganz im Sinne von Helmut Schmidt – zum kritischen Nachdenken anregen.« Nick Jue, Vorstandsvorsitzender der ING in Deutschland
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Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger, den Mathias Döpfner einst als Präsident anführte, muss künftig ohne die Bild-Gruppe als Mitglied und als einen der größten Beitragszahler auskommen. Eine Springer-Tochter soll aber neu eintreten... #Medien #Führungskräfte #Publishing #Journalismus #Digital BDZV Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger Axel Springer BILD Welt POLITICO Business Insider
Verlegerverband BDZV verliert Bild-Gruppe als Mitglied - wie Springer die Kündigung begründet
kress.de
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BuchsMedien AG erzielte überdurchschnittlich gutes Ergebnis BuchsMedien AG erzielte überdurchschnittlich gutes Ergebnis. 38 Aktionäre besuchten die 119. Generalversammlung des Verlags. Für sie gab es durchaus gute Neuigkeiten. «Medien sind erste Macht auf dem Planeten» «Die Medien in all ihren Formen und Ausprägungen sind heute die erste Macht auf unserem Planeten», sagte er weiter. Das impliziere einen über alle Massen verantwortungsvollen Umgang bei der täglichen Arbeit auf der Redaktion und gründe auf hohen ethischen Grundsätzen sowie gesundem Menschenverstand seitens der Verantwortlichen. Roland Stump nannte dazu einige Beispiele, und er sieht die zentrale Aufgabe des «Werdenberger & Obertoggenburgers», dass die Redaktion das lokale Gesellschaftsleben in allen Aspekten umfassend und kraftvoll wie irgend möglich in den Fokus stellt und so das Interesse der Bevölkerung im Verbreitungsgebiet der Zeitung entsprechend weckt. Mit Aussagen der Verantwortlichen der Stadt Buchs und der einzelnen Gemeinden zu Fragen über die Bedeutung des «W&O» wurde an der Versammlung auch der Region eine Stimme gegeben. Rückschau und Einblick ins vergangene Jahr Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die Kosten im Bereich der Produktion weiter, und die Verknappung an gut ausgebildeten Journalisten war sehr deutlich spürbar. Doch konnte die Redaktion um eine Vollstelle auf sechs Redaktoren und einen Praktikanten ausgebaut werden. Als BuchsMedien AG fühle man sich in der Zusammenarbeit und als Teil der Galledia AG gut aufgehoben, erwähnte Roland Stump. Die Zusammenarbeit sei sachlich, fachlich kompetent und vor allem ehrlich. Bianco, Chefredaktor des «W&O» und Mitglied der Geschäftsleitung, vermittelte einen Rückblick auf 30 Jahre Arbeit in der «W&O»-Redaktion. Entwicklung, Technologien und anderes mehr hätten sich markant verändert. Heute würden eine moderne Technik mit unterstützenden Programmen und sogar die KI (künstliche Intelligenz) die Arbeit wesentlich erleichtern. Chefredaktor setzt auf «menschliche Intelligenz» «Es gibt heute verrückte Programme, die aufgrund von Eingaben und Befehlen die Berichte selber erstellen», erwähnte er. Und ein ganz spezielles Programm besitze die Redaktion: mit Spracherkennung, mit Erkennung von Mimik und Gestik, ja sogar mit deutlicher Erkennung von Gefühlen. Dieses Programm heisse «MI, menschliche Intelligenz». Damit meinte Armando Bianco natürlich die unverzichtbaren Mitarbeitenden in der Redaktion. Alle Mitglieder des Verwaltungsrates wurden für die nächsten zwei Jahre wiedergewählt: Roland Stump (Präsident), Urs Schneider (Vize), Karin Bürki Sonderegger, Dr. Christoph Rohner, Daniel Ettlinger. Mit Apéro und Nachtessen und einem geselligen Abend fand die Generalversammlung ihren Abschluss. Artikel: https://lnkd.in/drMC--XV Video: https://lnkd.in/dMbcCnxU #BuchsMedienAG #Generalversammlung #2024 #Buchs #Galledia-Regionalmedien #gallediagroupag
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#Medienkrise #Tamedia #Züritipp. Oft sind Kommentarspalten ein eher düsterer, unzivilisierter Ort, mit dem ich mich nicht identifizieren kann. Diesmal sprechen mir viele - zurecht düstere - Kommentare aus dem Herzen. "Die Reduzierung des Journalismus auf ein "Produkt", das "Gewinn" generieren muss, wird dessen wichtiger Rolle für die Öffentlichkeit nicht gerecht. Ich denke, die TA-Medien sollten querfinanziert werden. Seriöser Journalismus braucht Visionen und Idealismus, nicht Druck und Entlassungen. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die Familie Coninx als Mäzen für die TA-Medien auftritt und weniger als Unternehmerin. Das wäre ein schöner Traum", schreibt ein Leser. An dieser Stelle Solidarität mit allen Betroffenen, auch mit den lieben Kolleg:innen beim Züritipp, mit denen ich einige Male habe zusammenarbeiten dürfen. Es tut mir wirklich sehr leid. Hierzu auch ein Kommentar eines Lesers: "Gerade der Züritipp hätte als integrierte (web)App hervorragend funktioniert. Die digitalen Stärken voll ausgenutzt (Location, Interessen, multimedia) hätten dem User ein auf sie direkt zugeschnittenes Experience erlaubt. Funktionieren wie JETZT, MORGEN, ICH GEHE HIN oder Interaktive Formate wie „Veranstaltung diskutieren“ würden Chancen zum Community Building beinhalten und Leser:innen binden. Diese starke Marke einfach einzustampfen und somit der Kultur den Rücken zu kehren ist eher ein Statement als ein Engagement. Adieu Cültür." #stellenabbau #unternehmenskultur #tx #medien #medienlandschaft
In eigener Sache: Tamedia organisiert Redaktionen neu
tagesanzeiger.ch
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Was macht ein Medium wirklich erfolgreich? 📰 Die Antwort liegt oft in der Zitierhäufigkeit - ein Maßstab für die Relevanz und Exklusivität von Nachrichten, Interviews und Stories. pressrelations analysiert dafür die Beiträge von 28 Print- und Onlinemedien sowie 9 TV- und Radiosendern, um zu bewerten, wie oft sie in anderen Medien Erwähnung finden. 📣 Die Augsburger Allgemeine zeigt dabei eindrucksvoll, wie man durch exklusive Inhalte einen festen Platz im Medienökosystem sichert. Daten wie diese sind für uns bei pressrelations entscheidend. Wir helfen Unternehmen dabei, ihre #Medienresonanz zu messen, zu verstehen und gezielt zu steuern. ⚙️ 👉 https://lnkd.in/da9khvbK #Zitateranking #AugsburgerAllgemeine #News #Medienanalyse
„Augsburger Allgemeine“ zählt erneut zu Deutschlands meistzitierten Medien
augsburger-allgemeine.de
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💬 Gedanken zum Reporterpreis und der Newcomer-Kategorie Einige Redaktionen haben Assistenzkräfte, deren Aufgabe es ist, Beiträge ihrer Autor:innen für Journalistenpreise einzureichen. Das ist natürlich ein Vorteil, den viele junge Journalisten, die neu in der Branche sind, nicht genießen. In der Newcomer-Kategorie des Reporterpreises, der herausragende journalistische Arbeiten kürt, stoßen wir immer wieder auf bekannte Gesichter unter den "Newcomern". Viele der Nominierten sind festangestellt, als Pauschalisten gut in die Redaktionen eingebunden und haben das Vertrauen und die Mittel, um aufwändige, lange Reportagen zu recherchieren und zu schreiben. Sie sind ohne Zweifel talentiert – aber sind sie wirklich "Newcomer"? Vielleicht wäre es ehrlicher, die Kategorie in "Beste Reportage unter 30" umzubenennen. Denn wirklich neue Stimmen, die gerade erst Fuß fassen und sich oft in prekären Verhältnissen bewegen, finden hier wenig Gehör. Ihnen fehlt häufig der Zugang zu den Ressourcen, die solche beeindruckenden Arbeiten erst möglich machen. Die Frage bleibt: Wie können wir echte Nachwuchsjournalist sichtbarer machen und ihre Geschichten fördern? 📝 #Journalismus #Reporterpreis #Nachwuchs #Newcomer
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https://lnkd.in/dzYP2Sc2 Ich habe mich sehr über die Möglichkeit gefreut, zur neuen Meedia Ausgabe einen Gastbeitrag zu schreiben. Wie seht Ihr das, ist die Medienpolitik in Deutschland auf dem richtigen Weg?
Medientage München: ÖRR-Reform, es fehlt das strategische Ziel.
meedia.de
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Wenn 13 von 16 Führungskräften Männer sind... Der Journalismus in Deutschland ist zu weiß, zu männlich und zu heteronormativ. Das sorgt für Einseitigkeit in unseren Produkten und unserem Journalismus. Es setzen sich nicht zwangsläufig die besten Ideen durch – sondern die besten Netzwerke. Darüber herrscht eigentlich Konsens. Doch Wandel und Transformation geschehen selten so schnell, wie man es sich wünschen würde – besonders in Medienhäusern. Hier muss Veränderung im laufenden Betrieb erfolgen. Unsere "Maschine" muss immer laufen, wir können sie nicht mal eben zur Wartung anhalten. Gerade deshalb bieten strategische Neugruppierungen für die Organisationsentwicklung immer auch die Chance, tiefere, strategische Ziele anzugehen und mehr als nur Organigramme, Workflows und Operations zu adressieren. Wenn man es denn will. Axel Springer hat kürzlich eine solche Neugruppierung vorgenommen – und dabei 13 von 16 Führungspositionen in der neuen PREMIUM-GRUPPE an Männer vergeben. Ich finde das mindestens bemerkenswert – und eigentlich sogar peinlich. Natürlich kann Springer als privates Unternehmen mit seinem Kapital tun und lassen, was es möchte. Und selbstverständlich ist es absolut vorstellbar, dass diese 13 Entscheidungen aufgrund von Leistung und Eignung getroffen wurden. Trotzdem muss sich Springer an seinen eigenen Versprechen messen lassen. Die stehen im Screenshot unten und lauten: 30-50% Frauenanteil in Führungspositionen. Mir ist Diversity schon aus ganz persönlichen Gründen nicht egal, aber darum geht es mir nicht. Mir geht es um die Frage, wie wir unsere Medienlandschaft resilienter machen, in einer Zeit, in der wir jeden Player im Feld der Qualitätsmedien brauchen werden. In einem Interview mit Christina Bösenberg las ich kürzlich: „Die Zusammenhänge von Diversity und Geschäftserfolg sind glasklar in Zahlen dargelegt: höhere Profitabilität, höhere Marktanteile, erhöhte Kreativität und Innovation.“ Im Hinblick auf strategische Unternehmensführung ist die Sache also klar. Ich bin fest davon überzeugt, dass für redaktionelle und journalistische Qualität das gleiche gilt. Hier der Link zur PM von Springer: https://lnkd.in/eN6dsAPW
WELT-Gruppe, POLITICO Deutschland und Business Insider Deutschland gehen als PREMIUM-GRUPPE in die Offensive
axelspringer.com
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Nach der Lektüre dieser Analyse kann man das schwindende Ansehen des Journalismus in weiten Bevölkerungskreisen besser nachvollziehen.
"Wir müssen den Journalismus retten, bevor nichts weiter übrig bleibt als eine Content-Produktion, der egal ist, ob sie Journalismus verkauft oder Mettwürste." Das ist eine sehr wichtige, pointierte Kritik des Reichweiten-Journalismus, den wir leider bei immer mehr lokalen Portalen in Deutschland sehen. Die Zukunft der Demokratie liegt (auch) im Lokaljournalismus und NICHT in der Content-Produktion.
Eine Wutrede zum Lokaljournalismus: Wir produzieren keine…
journalist.de
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