Vom Azubi zur mgo-Führungskraft

Vom Azubi zur mgo-Führungskraft

Wie unser Kollege Lukas Seiler seinen Weg in der mgo vom Azubi zur Leitung Kundenkampagnen- und Mediamanagement bestritt und welchen Rat er Berufseinsteigern geben will – hier im Interview lesen.

Der Ausbildungsstart im September ist noch gar nicht so lange her. Passend dazu wollen wir in unserer Serie „(un-)fränkisch (un-)bescheiden“ eine Erfolgsgeschichte aus der mgo erzählen: Den Werdegang von Kollege Lukas Seiler, vom Azubi zur Führungskraft.

Lukas begann 2016 seine Reise bei der mgo als Auszubildender zum Medienkaufmann Digital und Print. Heute ist er Führungskraft im Bereich Kundenkampagnen-Management und Online-Marketing. Sein Weg beweist, dass Engagement, Neugier und seine Chancen richtig zu nutzen ein perfektes Fundament sein kann, um einen von vielen Karrierewegen bei uns im Unternehmen einzuschlagen. Wie ihm das gelungen ist und welche Herausforderungen er gemeistert hat, verrät er im Interview.


Interview mit Lukas Seiler


Hallo Lukas! Gib uns doch einen kurzen Einblick: Warum hast du dich damals für die mgo als Ausbildungsbetrieb entschieden?

Seit Kindertagen an habe ich bei meinen Großeltern die Zeitung gelesen, sie haben täglich das Coburger Tageblatt erhalten. Als ich älter wurde, haben mich Medien und ihre Wirkung auf die Gesellschaft, vor allem auf junge Menschen, total fasziniert. Seit ich 16 war wollte ich in die Medienwelt, damals noch als Mediengestalter. Ich wusste also schon relativ früh, dass ich bei einer Zeitung, Nachrichtenportalen oder dem Radio arbeiten wollte. Die Vorstellung, in einem so dynamischen und agilen Beruf zu arbeiten, hat mich immer angetrieben und gereizt.


Wie sah dein Weg vom Start in der mgo zur Führungskraft aus?

Nach meiner Ausbildung zum Medienkaufmann Digital und Print, in der ich schon die Standorte Coburg, Bamberg und auch Kulmbach kennen lernen durfte, wurde ich in der Geschäftsstelle in Coburg übernommen. Ich hätte mir keinen besseren Berufseinstieg vorstellen können, denn die Tätigkeit am Schalter war sehr abwechslungsreich und fordernd. Von Kundenberatung, Anzeigenerfassung, Ticketverkauf, Shopartikelverkauf bis hin zur Kassenabrechnung war sehr viel Abwechslung geboten.

Das Team war super und es hat Spaß gemacht, jeden Tag unsere Kunden bestmöglich zu beraten. Nach einem Jahr bot sich mir die Chance auf eine Stelle im Innendienst in Bamberg. Hier sollte ich mich neben der Anzeigenerfassung im B2B-Bereich auch um das Ad-Management kümmern, also um die digitale Werbeformat-Ausspielung. Ich bin meinem Kollegen Stefan (Apfel) immer noch sehr dankbar für diese Chance, denn nach kurzer Zeit durfte ich dann auch die Position des Teamleads im Ad-Management und Social Media Management übernehmen.

Seit Ende 2023 bin ich Führungskraft und verantworte den Bereich des Kundenkampagnenprojekt- und Media-Managements. Mittlerweile leite ich das Kundenkampagnen-Management und Online-Marketing. Viel interessanter als mein Werdegang sind aber die Menschen, die ich auf dem Weg kennen lernen durfte. Dafür bin ich sehr dankbar.


Gab es während deiner Laufbahn besonders herausfordernde Momente und wie bist du damit umgegangen?

Einer der mir sofort einfällt, war sicher der Aufbau und die Anbindung eines neuen Google Ad Managers (Plattform zur Anzeigenverwaltung) für unsere Premium Portale. Stefan (Apfel) hat mir damals den Auftrag erteilt mit den Worten „Das machst du schon“. Da waren keine Fragen offen, also bin ich ans Werk. Ich hatte schon Werbebuchungen über den Google Ad Manager geschaltet, aber durch die neue Aufgabe konnte ich mir den grundlegenden Aufbau und die administrativen Fähigkeiten hinter der Werbebuchung aneignen. Vom Bauen von Templates für Native Formate, dem Size Mapping bis hin zur Werbeplatzplatzierung, also dem UX-Design, war alles dabei. Ich glaube, man sollte sich immer auf neue Aufgaben freuen – egal wie herausfordernd sie auf den ersten Blick wirken. Das spiegelt ja auch das Vertrauen des Gegenübers wider. Ein gesunder Ehrgeiz schadet dazu sicher auch nicht: Wenn ich etwas mache, dann will ich es auch richtig gut machen.

 

Hast du auf deinem Weg gezielt Weiterbildungsmöglichkeiten genutzt oder Unterstützung vom Unternehmen erhalten, die dir bei deiner Entwicklung geholfen haben?

Bei dem eben genannten Projekt zum Beispiel wurde ich durch einen externen Dienstleister punktuell unterstützt. Um mich selbst weiter zu schulen habe ich außerdem die interne Potentialwerkstatt der Mediengruppe Oberfranken besucht und eine IHK-Weiterbildung im Bereich des Social Media Managements gemacht. Alles wurde zu 100% vom Betrieb bezuschusst. Bei der Social Media Weiterbildung wurde ich damals bei der Suche nach dem geeigneten Lehrgang auch durch unsere Personalabteilung unterstützt. Alles in Allem kann ich also sagen, dass ich immer, wenn ich eine Weiterbildung und Unterstützung angestrebt habe, diese auch von meiner Führungskraft und natürlich der mgo erhalten habe, was mir in meinen jetzigen Aufgaben und im Berufsleben sehr zugute kommt.

 

Was war für dich der wichtigste Meilenstein in deiner Karriere hier im Unternehmen?

Ich könnte jetzt viele kleine und große Momente nennen, die mir im Gedächtnis geblieben sind, aber das würde den Rahmen sprengen. Ich möchte mich nicht ausruhen auf dem, was wir bisher erreicht haben, also sage ich: „Der nächste Meilenstein ist mein wichtigster Meilenstein.“

 

Wie hat sich dein Blick auf das Unternehmen und die Arbeit verändert, seitdem du eine Führungsposition übernommen hast?

Der Blick hat sich natürlich im Laufe der Zeit gewandelt. Als Mitarbeiter bekommt man viel vom operativen Geschäft mit, als Teamleitung und dann auch als Führungskraft blickt man immer mehr hinter die Kulissen. Die Arbeit als Führungskraft erfordert viel mehr strategische Entscheidungen. Man beschäftigt sich viel mit Personalthemen, Prozesseffizienz, Umsatzberichten und auch dem Kostenmonitoring. Ich glaube meine Stärke als Führungskraft ist, dass ich mich gut in meine Kollegen hineinversetzen kann, weil ich von Grund auf bereits viele Jobs und Aufgaben hier in der mgo gesehen habe. Mir macht es Spaß, die Zukunft des Unternehmens aktiv zu gestalten und den digitalen Wandel voranzutreiben.

 

Dein guter Rat an alle neuen Auszubildenden, Dualen Studis und Berufseinsteiger*innen in der mgo?

Brennt für das, was ihr tut und entwickelt eine Leidenschaft für eurer Gebiet. Seid mutig und ergreift Chancen, wenn sie euch geboten werden. Und das Wichtigste: habt Spaß bei dem, was ihr tut. 😊


(un-)fränkisch (un-)bescheiden Die wohl höchste Anerkennung in Fränkischer Mundart: „Bassd scho“, denn „ned gschimpfd is g’lobd gnuch!“ (Hochdeutsch: Nicht geschimpft ist genug gelobt!). In unserer neuen Rubrik wollen wir Erfolgsgeschichten aus der mgo erzählen – und das ganz (un-)fränkisch (un-)bescheiden.


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Ich erinnere mich noch jetzt an unser erstes Kennenlernen in Coburg 😉 Schön, dass du dich für eine Ausbildung in der mgo entschieden hast und immer noch deinen Weg gehst! 💪

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