Fenderen: Nachverdichtung des BMV-Werftareals in Bergen
Mit dem aktuellen Projekt „Fenderen“ verdichtet Investor GC Rieber Eiendom sein Grundstück Solheimsviken im Zentrum von Bergen mit einem weiteren Bürogebäude. Der Bauplatz liegt unmittelbar neben dem Bürogebäude „Skipet“ („Schiff“) und dem Hotel „Viken Brygge“ (Moxy) am Ende des Puddefjordes. Skipet ist das erste und bislang größte Geschäftsgebäude in Bergen, das in Massivholz gebaut wurde und auch viele Sichtholzflächen zeigt, es wurde im Jahr 2020 fertig, der Beton-Holz-Hybridbau „Viken Brygge“ im Jahr 2021. Jetzt wird auf dem Solmheimsviken-Areal „Fenderen“ gebaut, ebenfalls im Auftrag von GC Rieber Eiendom AS. Als Ankermieter wird Norconsult ab 2026 einziehen.
Auf dem Gelände, auf dem von der Bergen Mekaniske Verksted (BMV) von 1855 bis 1985 Schiffe gebaut wurden, entsteht seit ein paar Jahren ein neues Stadtquartier („Innovationsviertel“).
Fenderen (dt. „Fender“ / nautischer Begriff für Prallschutz) wird in Massivholzbauweise erstellt und bekommt drei Stockwerke auf einem Beton-Untergeschoss mit einer Gesamtfläche von ca. 7.800 m². Generalunternehmen ist Veidekke Norge, das den Holzbau mit den Partnern Woodcon AS, Stora Enso, Woodplan GmbH, Rothoblaas, Moelven Limtre AS, Nordic Circles, Ny Struktur AS und Orkland Industriservice erstellt.
Bei der Planung durch die Arkitektgruppen CUBUS AS und der Auswahl der Materialien wurde darauf geachtet, dass die Nachhaltigkeit während der gesamten Lebensdauer des Gebäudes gewährleistet ist, von der Errichtung bis zur Möglichkeit der Umgestaltung und der Wiederverwendung von Bauteilen beim Abriss. Für das Gebäude ist die BREEAM-Zertifizierung „Outstanding“ (Paris Proof) angestrebt. Es wird mit einem Energiemix aus PV-Strom, Strom aus dem Netz, Fernwärme und Meerwasser betrieben. Die Bau- und Vorarbeiten sind im Mai 2024 angelaufen, die Fertigstellung ist für März 2026 geplant. (Fotos / Renderings: Veidekke / arkCUBUS)
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