🏠 Lesetipp empirica Studie: Mieter oder Eigentümer – Wer wird stärker gefördert? Die Ergebnisse zeigen, dass die Förderung des Eigentumerwerbs für Selbstnutzer ein Scheinriese ist. Die Förderung der Kapitalanleger schadet sogar den Selbstnutzern. empirica hat die Studie für die Bundesgeschäftsstelle der Landesbausparkassen erstellt. Zur Studie geht es hier: https://lnkd.in/eC9zamRG
Aktuelle #Förderung des Erwerbs von selbst genutztem #Wohneigentums ist ein #Scheinriese Selbstnutzer werden aktuell zwar gefördert, allerdings nicht beim Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum. Gefördert wird ausschließlich die Verbesserung der Energieeffizienz. Das mag richtig und wichtig sein, hilft aber keinem Schwellenhaushalt über die Einkommens- und Eigenkapitalhürde hinweg. Das komplette Förderprogramm ist ein #Scheinriese, weil das Gesamtvolumen auf den ersten Blick zwar groß aussieht, aber bei näherer Betrachtung von Förderbarwerten auf #Erbsengröße schrumpft. Der Vergleich mit der Förderung von Vermietern offenbart daher ein Sammelsurium aus #Äpfeln und #Birnen, weil die Förderung beim Selbstnutzer fast ausschließlich der energetischen Ertüchtigung dient, nicht aber dem Erst/Erwerb von Wohneigentum. Demgegenüber werden private Kapitalanleger mit der degressiven AfA bedingungslos gefördert. Unter plausiblen Annahmen erreicht der Förderbarwert für diese Vermieter gut und gerne 18.000 Euro. Das entspricht in etwa der Höhe des früheren #Baukindergeldes oder der Höhe der fälligen #Grunderwerbsteuer. Damit nicht genug: Die einseitige Förderung der Kapitalanleger verteuert Bauland und Bauleistungen. Damit bleiben Ersterwerber nicht nur ungefördert, die steuerliche Förderung der Vermieter schadet ihnen sogar. Denn höhere Kaufpreise verringern die Erschwinglichkeit.