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Die ganze Welt jagt der Transformation hinterher. Nur niemand bei sich selbst. Täglich erleben wir es aufs Neue. Ob es nun globale Kriege, regionale Differenzen oder Auseinandersetzungen in Beruf und Privat sind. Es scheint als wären wir Menschen immer ganz vorne mit dabei wenn es heißt: die große Transformation und Wandel stünde bevor. Rücksichtslos schmeißen wir Besitztümer, Wahlstimmen, Einfluss und vielerorts sogar die eigene Seele in die Waagschale. In der Hoffnung auf Besserung, auf arbiträre Zielerreichung, und doch letztlich nur auf: den erfüllten Wunsch nach Ankommen. Während niemand realisiert, dass wir es im Grunde längst sind. Es ist das Bedürfnis nach Akzeptanz, nach Gemeinschaft, nach menschlicher Verbindung die uns diese Jagd stetig weiter treiben lässt. Während wir auf dem vermeintlichen Weg gar nicht die Schneise der Zerstörung und Verwüstung, die manch Mittel zum Zweck bis dorthin verursachen, erkennen. Und wenn wir sie doch erkennen, sind wir Menschen perfekt darin, die Verantwortlichkeit schnell ins Außen, ins Externe, in "die Anderen" zu juxtaposieren. Darauf bedacht, die eigene Mission und vielmehr das dahinter aufgebaut illusorische Verständnis von uns selbst als beinahe schon völlig fremdgesteuerte Charaktere dieser Misere sogar noch weiter schützen zu wollen. Weil wir uns mittlerweile selbst verkannt haben. Während wir nun diesem Glück, in welchem Ausdruck es sich nun immer zu finden vermag, hinterherjagen, hinterlassen wir als Konsequenz für alle anderen oft genau das Gegenteil dessen was wir zu erreichen versuchen. Armut. Hunger. Leid. Spaltung. Zerfall. Tod. Wann schaffen wir es endlich, uns dieser Fesseln historisch gewachsener Zusammenhänge und aus menschlichen Machtinteressen erzeugter Insignien zu entledigen? Gemeinsam als Spezies nicht mehr "geopolitische Interessen", sondern eine gemeinsame geopolitische Vision zu verwirklichen? Es scheint, dass dies in den letzten zwei Jahrzehnten unter dem Advent Social Medias nur noch weiter in die Ferne gerückt ist. Ironischerweise entbehrt sich auch dieser Begriff nicht der oben angesprochenen Idiotie, das Gegenteil des eigentlich begrifflich intrinsischen Ziels zu verwirklichen. Hyperbubbles, immer weiter auseinander driftende Micro-Communities und ein zunehmend erodierender großgesellschaftlicher Konsens. Alles forciert in endloser Jagd nach wirtschaftlicher Besserstellung und der damit einhergehenden Flucht vor der eigenen Vollkommenheit. Unsere Leben sind ein sich ständig wechselnder Tanz von und mit sich selbst, und doch tun wir so als gäbe es irgendwo eine Ziellinie, nach dessen Erreichen endlich Ruhe einkehrt. Bis wir merken, dass die Ruhe schon immer in uns lag und liegt. Wenn wir doch nur mit der ganzen Ablenkung aufhörten und stattdessen mit neugierigem Mut in uns hineinblickten 🍀