Forschungsverbund Berlin e.V. hat dies direkt geteilt
Nicht nur Schiffe, auch viele #Fische nutzen den #Panamakanal: Forschende von IGB, Freie Universität Berlin, Smithsonian Tropical Research Institute (STRI) in #Panama und der US-amerikanischen Harvard University haben die Fischgemeinschaften des Gatúnsees im Wasserkorridor des Kanals vor und nach der Kanalerweiterung 2016 verglichen. 🛳️ Die #Seeschifffahrt ist einer der wichtigsten Verbreitungswege für gebietsfremde Arten. Dennoch wurden durch den Panamakanal in der Vergangenheit nur relativ wenige Fischarten von einem Ozean in den anderen eingeschleppt. Vor allem eine weiche Barriere innerhalb des Kanals – der Süßwassersee #Gatún – hinderte Fische erfolgreich daran, weiter zu wandern. 🐟 Doch wie die aktuelle Studie zeigt, gelangen seit der Erweiterung des Panamakanals im Jahr 2016 deutlich mehr marine Fischarten in den Süßwassersee, darunter vor allem große Raubfische. Vor der Kanalerweiterung machten die marinen Fische im See nur 26 Prozent der gesamten Fischmasse aus, heute sind es 76 Prozent. 🎣 Das verändert nicht nur das Nahrungsnetz im Gatúnsee, sondern hat auch starke Auswirkungen auf die lokale #Fischerei. Mit der Zunahme der Meeresorganismen in diesem Wasserkorridor steigt zudem die Wahrscheinlichkeit, dass einige Arten den Kanal ganz passieren und den gegenüberliegenden #Ozean besiedeln. 👉 Mehr erfahren: https://lnkd.in/ekivfVkg 📚 Studie lesen: https://lnkd.in/eg3fbHgw