🚨 Neuer Vorschlag der EU-Kommission macht Lieferkettengesetz zu einer leeren Hülle 🚨 Heute hat die EU-Kommission ihr Vorhaben für das europäische Lieferkettengesetz (CSDDD) vorgestellt. Dieses sieht katastrophale Änderungen im Bereich der zivilrechtlichen Haftung sowie eine fatale Abkehr von Klimaschutzregelungen vor – was das EU-Lieferkettengesetz im Kern aushebelt. Von dem Vorschlag der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sind Umweltstandards und Menschenrechte betroffen. Dr. Franziska Humbert, Rechtsanwältin und Expertin für Wirtschaft und Menschenrechte bei Oxfam, kommentiert: „Der Wegfall von zivilrechtlicher Haftung bedeutet ein Verlust der hart erkämpften Klagemöglichkeit für Betroffene, die endlich die jahrelange Verletzung grundlegender Menschenrechte hätten einklagen können. Zum Beispiel hätten sie Schadensersatzforderungen gegenüber Unternehmen für erlittene Gesundheitsschäden durch Pestizideinsatz auf Bananenplantagen vor Gericht geltend machen können.“ Humbert resümiert: „Mit dem Omnibus-Paket legt Ursula von der Leyen die Kettensäge an den Schutz von Umwelt und Menschenrechten. Das europäische Lieferkettengesetz ist ein Meilenstein für eine gerechtere Globalisierung. Ohne verbindliche Sorgfaltspflichten übernehmen Unternehmen keine Verantwortung – das zeigen die Katastrophen der letzten Jahre: einstürzende Textilfabriken, Dammbrüche im Bergbau und Pestizidvergiftungen auf Bananenplantagen.“ Ein Rückzug aus der Verantwortung wäre fatal. Das Lieferkettengesetz ist eine Antwort auf jahrzehntelanges Wegsehen und macht klar: Wer von internationalen Märkten profitiert, muss auch Mensch und Umwelt schützen. Die Kernpflichten des Gesetzes auszuhebeln, schadet nicht nur den Menschen in den Produktionsländern, sondern auch der Glaubwürdigkeit der EU als Wirtschaftspartner. Mehr dazu findet ihr auch hier: https://lnkd.in/emjtfi92
Info
𝐎𝐱𝐟𝐚𝐦 vereint weltweit Menschen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass es Armut und soziale Ungleichheit gibt. Seite an Seite mit lokalen Partnerorganisationen, der dortigen Bevölkerung und Ihnen arbeiten wir für ein großes Ziel: 𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐠𝐞𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭. 𝐎𝐡𝐧𝐞 𝐀𝐫𝐦𝐮𝐭. Als internationale gemeinnützige Organisation packen wir dort mit an, wo die Not am größten ist: Wenn Menschen hungern müssen, unterdrückt werden oder ihre Lebensgrundlagen verlieren. Wir unterstützen sie dabei, sich eine bessere Zukunft zu schaffen. Bei Krisen und Katastrophen leisten wir lebensrettende Nothilfe. Gemeinsam machen wir uns für eine Politik und Wirtschaft stark, von der alle profitieren. Im internationalen Verbund arbeiten 21 nationale Schwesterorganisationen mit rund 3.000 Partnerorganisationen in fast 90 Ländern zusammen. Als Teil dieses Verbundes greifen wir auf mehr als 80 Jahre Erfahrung zurück. Die Ursachen extremer Armut und Ungleichheit sind komplex, deshalb greifen Oxfams längerfristige Projekte, Nothilfe und politische Kampagnen ineinander, um gemeinsam mit Ihnen nachhaltigen Wandel hin zu sozialer Gerechtigkeit zu bewirken. 𝐒𝐞𝐢𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐝𝐚𝐛𝐞𝐢: 𝐌𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐦𝐢𝐭 𝐮𝐧𝐬 𝐝𝐢𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭 𝐠𝐞𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠𝐞𝐫!
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Externer Link zu Oxfam Deutschland
- Branche
- Gemeinnützige Organisationen
- Größe
- 51–200 Beschäftigte
- Hauptsitz
- Berlin
- Art
- Nonprofit
Orte
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Primär
Am Köllnischen Park 1
Berlin, 10179, DE
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Berlin, de
Beschäftigte von Oxfam Deutschland
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Markulf Behrendt
Partner, Head of German Employment Practice at A&O Shearman | Board Member, Mitglied des Aufsichtsrats Oxfam gGmbH
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Sabrina Bücker
Founder & CEO - E-MEDIAD GmbH Agentur für Digitales & Design
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Sindy Rösler
Projektmanagerin
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Florian J. Kleber
Leiter Marketing & Kommunikation bei Oxfam
Updates
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Die neue Bundesregierung muss Deutschlands internationaler Verantwortung gerecht werden! Unsere Geschäftsführerin, Serap Altinisik, kommentiert das Ergebnis der Bundestagswahl: „Angesichts der dramatischen weltpolitischen Umbrüche muss Deutschland nach der gestrigen Wahl wieder mehr globale Verantwortung übernehmen und seinen internationalen Verpflichtungen gerecht werden. Damit das gelingt müssen die demokratischen Parteien nun schnell eine handlungsfähige Regierung bilden und einen Koalitionsvertrag schließen, der diesen Anspruch konsequent widerspiegelt: Mit konkreten Maßnahmen gegen Armut und Ungleichheit und für eine Stabilisierung der Demokratie hier und weltweit. Die kommende Bundesregierung darf nicht hinter bereits Erreichtes zurückfallen, wir brauchen eine Politik für und nicht gegen Menschen und Menschenrechte. Das bedeutet konkret: Statt bei Entwicklungszusammenarbeit, humanitärer Hilfe und Unterstützung zur Bewältigung der Klimakrise in einkommensschwachen Ländern zu kürzen, sollte sich die kommende Bundesregierung klar zum Erreichen des 0,7 Prozent Ziels bekennen – erst recht in Zeiten, in denen sich andere zurückziehen. Statt Abschottung und Ausgrenzung brauchen wir eine humane Migrationspolitik, die auf Schutz, Rechte und Teilhabe setzt. Statt Regeln für die Einhaltung der Menschenrechte in Lieferketten als zu bürokratisch zu diffamieren, gilt es, das Lieferkettengesetz auf deutscher und europäischer Ebene vollumfänglich beizubehalten. Statt antifeministischer Einstellungen brauchen wir eine Politik, die die Rechte von Frauen und marginalisierten Personen schützt und aktiv fördert, bei uns in Deutschland und auch weltweit. Für eine gerechte Finanzierung der anstehenden Zukunftsinvestitionen müssen Milliardäre und Hochvermögende durch eine höhere Besteuerung ihren angemessenen Anteil beitragen. Herr Merz, als designierten Bundeskanzler setzen wir darauf, dass Sie die Menschen in Deutschland und im Globalen Süden jetzt nicht im Stich lassen!“
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Wieso ist es jetzt gerade wichtig zu verstehen wie viel eigentlich ein Milliardenvermögen ist? 🤨 Ganz einfach: Extremer Reichtum gefährdet unsere Demokratie ⚠️ So viel Vermögen in wenigen Händen führt nämlich auch zu einer Bündelung von Macht und Einfluss. Und die immer extremer werdende Ungleichheit reißt unsere Gesellschaft auseinander 💔 Deshalb muss die Politik endlich etwas tun: TAX👏THE👏RICH👏 ➡️ Was du tun kannst? Heute wählen gehen 🗳️
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Bei Oxfam sind wir Expert*innen für Wasser, Sanitär und Hygiene (WASH) und aus diesem Grund liegt uns der traurige Fakt, dass jeder dritte Mensch immer noch keinen Zugang zu sauberem Wasser hat, besonders am Herzen. ❤️🩹 Dank innovativer Lösungen versorgen wir zusammen mit lokalen Partnern Menschen in Krisengebieten mit Trinkwasser und bereiten beispielsweise mit solarbetriebenen Anlagen versalzenes Grundwasser auf. Dabei entwickeln wir langfristig tragfähige Lösungen, die auch dann noch funktionieren, wenn Nothilfeeinsätze beendet sind. 💡 🚰 Damit unsere WASH-Lösungen die Situation vor Ort nachhhaltig verbessern, arbeiten wir eng mit den Personen zusammen, die wir unterstützen, sowohl bei der Erarbeitungen der Lösung, als auch bei der langfristigen Betreuung der Anlagen. 🤝 Aus diesem Grund sind wir auch Mitglied im German WASH Network. Kurz vor der Bundestagswahl appellieren wir daher an die Kandidat*innen und bitten sie, die Themen Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene auf die politische Agenda zu setzen. Warum WASH so wichtig ist, ist hier auch schon mal kurz und kompakt nachzulesen ⤵️
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Ungleichheit und Steuern - zwei Dinge die auch dich betreffen! Wir reden ganz schön oft darüber, aber wie wirken sich die Wahlprogramme der Parteien denn ganz konkret finanziell auf dich und auf die allgemein immer größer werdende Ungleichheit in Deutschland aus? 🤔 Die Antworten (und eine ganze Menge Balkendiagramme) findest du hier 👀📊 Du willst noch mehr über die Wahlprogramme der Parteien wissen? 🔎 Dann schau dir mal den Parteien-Check zur Bundestagswahl auf unserer Website an: https://lnkd.in/e8j37shq
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Oxfam Deutschland hat dies direkt geteilt
🌍✨ Gestalte mit uns den Oxfam-Klimagerechtigkeits-Comic! 🎨📖 Wie hängen Klimakrise & Geschlechtergerechtigkeit zusammen? Wie entstehen eigentlich Comics? Finde es heraus & werde kreativ! 💡 🖌️ In meinem aktuellen Projekt "KlimaFairänderung" bei Oxfam Deutschland verbinden sich gesellschaftspolitische Themen wieder mit Kunst - diesmal in Chemnitz - und du kannst dabei sein! 🗯️ Was dich erwartet: ➡ Spannende Einblicke in Klimagerechtigkeit & Geschlechtergerechtigkeit ➡ Kreatives Storytelling & Entwicklung eigener Comic-Geschichten ➡ Austausch mit Klimaaktivist*innen aus verschiedenen Ländern ➡ Professionelle Unterstützung durch Storyboarderin Alexandra Hamann 📍 Subbotnik e.V., Vettersstraße 34a, 09126 Chemnitz 📅 15./16. & 29./30. März 2025 👥 Für junge Erwachsene (18-27 Jahre) 🎟 Jetzt anmelden & die Zukunft mitgestalten! 👉 https://lnkd.in/ef4GqG6T
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Derzeit steuert die Welt auf eine Erwärmung um 2,7°C zu. 🫠 Um die schlimmsten Szenarien der Klimakrise noch zu vermeiden, braucht es eine globale Transformation unserer Energie- und Wirtschaftssysteme. 🤝 Reiche Länder wie Deutschland sind dabei besonders in der Verantwortung, denn wir sind nicht nur wirtschaftlich und finanziell stark, sondern tragen auch eine hohe Verantwortung für das Verursachen der Klimakrise. Ein Beispiel: Bis zum Jahr 2023 haben die Konsumemissionen des reichsten Prozent der Deutschen rund 40 Milliarden Dollar wirtschaftliche Schäden verursacht. 🤯 Zur Bundestagswahl 2025 wollten wir von den Parteien wissen, wie sie sich für eine gerechte Welt ohne Armut einsetzen ❤️🩹 Den ausführlichen Bericht und alle Fragen findest du auf unserer Website ➡️ https://lnkd.in/eFJMbnsS
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Es ist wirklich nur schwer vorstellbar, wie groß das Vermögen der reichsten Menschen wirklich ist. Daher haben wir da mal was vorbereitet 😏 🚀 Wenn man das Vermögen der 50 reichsten Milliardär*innen in 1 Dollar Noten stapeln würde 💵, dann würde dieser Stapel bis zum Mond reichen! 🌕 🤯 Wenn du bis zur Wahl 🗳️ noch aktiv werden möchtest, dann kannst du jetzt: ➡️ an unserer E-Mail-Aktion an die Spitzenkandidat*innen teilnehmen (🔗 oxfam.de/tax) ➡️ dir "Tax the Rich"-Sticker bestellen und damit zum Beispiel Plakate einfach noch cooler machen 🪧🐳 (🔗 https://lnkd.in/eywJaCUK)
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Oxfam Deutschland hat dies direkt geteilt
30 Changermaker aus 14 Ländern in Europa, Afrika und dem Nahen Osten, 5 Tage voller Begegnungen und Erfahrungsaustausch, Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit, mit Konzepten von Macht, Intersektionalität und Feminist Leadership, praktischen Übungen in aktivem Zuhören, gewaltfreier Kommunikation und Storytelling, kollegialer Beratung und ganz viel Reflexion, Inspiration und jeder Menge Spaß! 📣🌍🤝✨ Ende Januar hat das Abenteuer des Campaigns & Advocacy Leadership Programme (CALP) Francophone des Oxfam-Verbundes für mich begonnen. Beim ersten Präsenzmodul des sechsmonatigen Weiterbildungsprogramms, das in Saly/Senegal stattfand, durfte ich die Bekanntschaft der 23 anderen Teilnehmer*innen sowie des sechsköpfigen Workshopleitungsteams machen und viel neues Wissen, Inspiration und Impulse für meine Arbeit als Campaignerin und Koordinatorin für junges Engagement bei Oxfam Deutschland mitnehmen. 👩🎓 💡 Gerade in dieser Zeit der Herausforderungen und politischen Rückschritte in Bezug auf Menschenrechte und globale Solidarität, tut es besonders gut zu erleben, dass es nach wie vor auf der ganzen Welt viele mutige und engagierte Menschen gibt, die sich aller Widerstände zum Trotz für eine gerechte Welt einsetzen. 💪 Ich bin sehr gespannt auf die Serie von Online-Workshops, die mich und die anderen Teilnehmer*innen in den nächsten Wochen und Monaten erwarten, und ich freue mich schon jetzt auf das zweite Präsenzmodul in einem halben Jahr, bei dem ich meine fantastischen Kolleg*innen wiedersehen werde. 📆 Abdoulaye KOUREISSY Bushra Khalidi Ouoba Amira Karama Desiree Ketabchi Maman Nassser Issa Boukary KOUSSOUBE Azeita Rosalie A. Beksoubo Damienne Omar Moctar Guy Martial KOUASSI Céline Dubois/ Knock On Wood Djimramadje Djimtibaye Christelle GNAGNON Alexandre Guibert Lette Anais Mangin Ichraq Ghdiri Albert Yéra BOUBANE Maria Bardolet Imma de Miguel González Abdou Salam Thiam Khar Ndiaye Mbaye CISS
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Ein Frieden auf Zeit ist keine Lösung 💔 Die Menschen in Palästina und Israel brauchen Sicherheit und ungehinderten Zugang zu humanitärer Hilfe. ⛑️ Am 19. Januar 2025 trat eine 42-tägige Waffenruhe in Kraft. Israelische Geiseln und palästinensische Gefangene werden allmählich freigelassen. Diese Atempause war mehr als überfällig. - 93% aller Häuser in Gaza sind beschädigt. - 90% der Bevölkerung Gazas wurde vertrieben. - es besteht weiterhin die Gefahr einer Hungersnot. Jedes Leben – ob palästinensisch oder israelisch – ist gleich wertvoll und muss mit Menschlichkeit behandelt werden. Alle Menschen in Palästina und Israel brauchen Sicherheit. Wir fordern: ein Abkommen über einen dauerhaften Waffenstillstand. Erhebe jetzt deine Stimme für einen dauerhaften Frieden! 🕊️ ➡️ Wie du aktiv werden kannst, erklären wir dir auf unserer Website: https://lnkd.in/e6xENTwS
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