Umfrage: Ziemlich viel digitale Zuversicht
Die aktuelle Situation kam ohne viel Vorwarnzeit – dementsprechend schnell haben sich die meisten Unternehmen aufs Arbeiten im Krisenmodus eingestellt. Wir von Unternehmen Zuversicht haben gefragt, wie es bislang läuft.
Ergebnis: Lediglich bei der Frage, wie stark digitale Kundennähe praktiziert wird, glaubt ein knappes Viertel, dass analoge Treffen „doch viel besser“ sind. Doch trotz all der entfallenen Meetings und Messen wählen 41 Prozent die Antwortmöglichkeit „Wir waren hierbei vorher schon sehr digital unterwegs - und nutzen Videokonferenzen, Social Media, YouTube, Website etc. jetzt noch viel stärker.“
An unserer Umfrage haben bis dato mehrere Dutzend Mitarbeiter von Unternehmen unterschiedlichster Größe und aus vielen Branchen teilgenommen. Und tatsächlich zeigen die von Ihnen ausgewählten Antworten ziemlich viel digitale Zuversicht. Haben Sie bereits teilgenommen? Hand aufs Herz: Wie geht es Ihnen? Hier geht’s zur Umfrage: https://lnkd.in/dnscw2F
Was die bisherigen Ergebnisse zeigen: Auch die Organisation des Arbeitsalltags läuft offenbar gut: „Das klappte von Anfang an ohne Probleme“ wählen mehr als 58 Prozent als Antwort auf die Frage „Wie sind Ihre Erfahrungen mit der dezentralen, agilen Arbeitszeit? Nur knapp ein Fünftel ist noch dabei, es optimal zu organisieren.
Für die interne Kommunikation bedeutet Corona bei rund einem Drittel: „Wir kommunizieren viel mehr als sonst - denn der persönliche Kontakt spielt eine wichtige Rolle.“ Doch für 54 Prozent ist es „So, wie sonst auch“. Bis auf die Tatsache, dass der Konferenzraum nun Teams, Zoom oder den Namen einer anderen Videolösung trägt.
Aber Produktinnovationen, wie sollen die denn bitte ohne persönliche Treffen demonstriert werden? Falsch gedacht – über die Hälfte der Umfrageteilnehmer wählen auf die Frage „Schaffen Sie es, Ihre Produktinnovationen trotz Corona zu vermitteln?“ die Antwort „Ja, wir arbeiten mit Videos, Broschüren und unseren Webauftritten und die Kunden goutieren das.“
Allerdings sehen auch 45 Prozent die Antwort „Bei kleineren Produktneuerungen klappt das gut - doch unsere Leistungen lassen sich nur bis zu einem gewissen Punkt digital rüberbringen“ als passend an.
Vermutlich unabhängig vom Stand der Digitalisierung sind sich die Umfrageteilnehmer bei der Frage, woher Zuversicht kommt, ziemlich einig: Fast 60 Prozent wählen: „Indem ich mich auf das konzentriere, was ich gut kann.“ 35 Prozent setzen auf Geduld und gutes Krisenmanagement: „Bald wird die Situation vorüber sein - jetzt helfen vor allem Geduld und ein langer Atem“ ist aus ihrer Sicht die richtige Antwort.
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