Was Roby nicht ausbügeln kann
Seien wir ehrlich: die meisten Texte enthalten Formulierungsmängel:
- Schwammige Verben
- Gedankensprünge
- Unverständliche Aussagen
- Fehlende Gedankensteuerung usw.
Für sprachliche Tollpatschigkeiten haben wir Übersetzer meist Verständnis. Wenn wir beim Lesen des Ausgangstextes auf sprachliche Mängel stossen, läuten in unseren Köpfen sofort die Warnglocken: kurz nachdenken oder rasch nachfragen – am besten direkt beim Auftraggeber:
«Wie meinst du das?»
«Was willst du mit diesem Satz aussagen?»
Wenn der Auftraggeber einsieht, dass eine Textstelle nicht optimal formuliert ist, passt er seinen Ausgangstext meist an. Rückfragen beim Mandanten wirken somit qualitätssteigernd.
Humanübersetzer bügeln sprachliche Mängel gerne aus
Textbügeln gehört zum Service (auch wenn der Kunde das nicht weiss). Formulierungsmängel zu übernehmen wäre unprofessionell. Schäbige Aussagen wie «Eine Übersetzung ist immer nur so gut wie ihr Ausgangstext» haben für Übersetzerinnen und Sprachprofis keinen Wert. Für sie muss der Zieltext klar und lesbar sein – auch wenn der Ausgangstext dies nicht ist.
Wie meistern maschinelle Übersetzungstools Textmängel?
Bei Humanübersetzerinnen gehen die Warnglocken an, wenn der Lesefluss ins Stocken gerät. Aber was geschieht bei Roby, unserem Übersetzungsroboter? Wie meistert er Formulierungsmängel? Sind maschinelle Übersetzungstools überhaupt in der Lage, Formulierungsprobleme elegant zu umschiffen?
Seien wir ehrlich: Roby übersetzt einfach munter weiter, verschlingt alle menschlichen Unzulänglichkeiten und spuckt blind eine weitere Unzulänglichkeit aus. Eben schön eins zu eins. Denn der Griff zum Telefon ist für ihn kaum eine Handlungsoption. Oder hat Roby sich schon mal für Nachfragen bei Ihnen gemeldet?
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